Rhabarber: Saft konzentrieren

Mehr Rhabarber, mehr Saft. Keine Cocktails, dafür immer noch Vorbereitungsarbeiten. Wer seine Rhabarbereiswürfel nicht alle schon in Drinks geschmolzen hat, kann hier weitermachen.

Rhabarberstiele bestehen zu 95 Prozent aus Wasser. Noch höher ist der Anteil im Rhabarbersaft, bleibt doch beim Pressen genug Stengelmaterial zurück. Wirklich Sorgen, seine Drinks zu verwässern, muss sich wohl trotzdem niemand machen. Dennoch lohnt es, Konzentrat herzustellen. Nicht nur lässt es sich gefroren besser lagern, es hat auch einfach mehr Power. 

Rhabarbersaft zu konzentrieren ist ganz einfach. Weder ist ein Umkehrosmosefilter vonnöten noch muss der Rhabarbersaft kochend reduziert werden. Stattdessen erledigt die erste Hälfte der Arbeit der Gefrierschrank, indem er macht, was er in Haushalten mit Hang zum Positive Drinking ohnehin macht: Eiswürfel – in diesem Fall Rhabarbersafteiswürfel. Die andere Hälfte ist Warten, dass das Eis wieder taut: in einem Trichter oder einem Kaffeefilterhalter. Über einen Zeitraum von etwa drei Stunden tropft der Rhabarbergeschmack langsam aus dem Eis, genau so, wie sich die Frucht aus einem Wassereis saugen lässt. Ein Eingreifen ist nicht erforderlich. Allenfalls mag man allzu weiße Eiswürfel schon zwischendurch entfernen. Das Konzentrat ist im Volumen auf etwa ein Viertel der Menge geschrumpft und entsprechend intensiv.

Wer gerade andere saftige und saisonale Projekte verfolgt, kann mit dieser Methode natürlich auch das Wasser aus anderen Säften zaubern. Wir freuen uns über Erfolgsmeldungen.

Ein Kommentar zu “Rhabarber: Saft konzentrieren

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